Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt, dennoch erleben wir, dass es auch hier Krisen unsere gewohnten alltäglichen Abläufe stören.
Ein Vorrat kann in vielen Situationen hilfreich sein – sei es bei einem plötzlichen Stromausfall, extremen Wetterlagen, einer plötzlichen Erkrankung oder wenn die Regale im Lebensmittelgeschäft leer bleiben. Sie sollten sich für möglichst 10 Tage selbst versorgen können. Aber auch ein Vorrat für zumindest 3 Tage hilft schon sehr. Darauf können Sie schrittweise aufbauen.
So kann ein sinnvoller Vorrat aussehen:
Essen: Welche Produkte für Ihren Vorrat geeignet sind, hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab. Auch diese Punkte sind wichtig und können Ihnen bei der Zusammenstellung helfen:
▣ Haltbar: Essen, das nicht gekühlt werden muss, verdirbt während eines Stromausfalls nicht.
▣ Fertig: Essen, das nicht gekocht werden muss, ist essbar, auch wenn der Herd nicht mehr funktioniert.
▣ Kurze Kochzeit: Bei Essen, das mit wenig Energie gekocht werden kann, hält die wertvolle Energie aus dem Camping-Kocher oder Grill länger.
▣ Für wen ist der Vorrat: Gibt es Allergien oder Essgewohnheiten, zu denen Ihr Vorrat passen muss? Haben Sie Vorräte für (Klein-)Kinder und Haustiere, die Sie in einem Notfall auch versorgen müssen?
Ein großflächiger Stromausfall kündigt sich nicht an. Er ist plötzlich da. Keine Tankstellen, keine Supermärkte, kein Internet. Wer dann erst anfängt zu planen, hat verloren.
In Waldaschaff gibt es feste Anlaufpunkte (Leuchttürme). Diese werden bei längerem Stromausfall besetzt und dienen als Infopunkt und Notruf-Absetzstelle.